1. Lern ich in den Bergen oder im Flachland? Fliegen lässt sich nicht nur im Gebirge. Auch das Flachland bietet mit den Startarten: Winde und UL-Schlepp die Drachenflugausbildung an.

2. Die Qual der Wahl – Welche Flugschule? Es gibt viele Schulen, aber nur wenige führen die Drachenflugausbildung auch tatsächlich durch. Relevante Flugschulen sind unter “Garantiert Drachenfliegen” beim DHV gelistet. (Das sind Flugschulen, die durch Fragebögen des DHV von A-Schein Piloten nach der Ausbildung bewertet wurden). Augenmerk sollte auf die angebotenen Schulungszeiten, die Schülerzahl (höchstens 8-10 pro Fluglehrer), das passende Equipement z. B. leichte kleinere Drachen, die Frauen Fliegen können, Funkbetreuung, Service drum herum…geachtet werden. Am besten vor Ort anschauen und noch besser…

3. Testen im Schnupperkurs. Meist 1 Tag am Wochenende. Eine gute Chance, die sportlichen, pädagogischen und die nicht zu unterschätzenden psychologischen Kompetenzen des Fluglehrers/in zu testen. Klar auch zur Entscheidungsfindung: “Fliegen oder nicht”. Der Schnupperkurs beinhaltet :

  • Kurze theoretische Einführung, Einweisung ins Fluggelände
  • Aufbau und Kennenlernen des Drachens
  • Laufübungen mit dem Drachen
  • In den Bergen: Eventuell schon erstes Gleiten mit dem Drachen am Übungshang
  • Im Flachland: 1 Drachen-Tandem Flug mit dem Fluglehrer (man hängt über dem Lehrer im Drachen und wird von einem Trike (UL), einem motorisiertem Drachen,  auf 700m geschleppt

Je nach Flugschule und Startart kostet ein Schnuppertag zwischen 60,-€ (Übungshang) bis 140,- € (UL-Schlepp).

4. Die A-Schein Ausbildungruht auf 2 Säulen:
(A) Die Grundausbildung

Mindestalter: 14
Theorie:
– Grundkenntnisse  in den Gebieten Luftrecht, Meteorologie, Technik, Verhalten in besonderen Fällen
– mindestens 5 Unterrichtsstunden

Praxis:

  • In den Bergen: Start- Steuer- und Laufübungen im flachen Gelände und mindestens 20 Alleinflüge mit einem Höhenunterschied von 40 – 100 Meter unter Anleitung eines Fluglehrers. Abschluss L-Schein (Lernausweis) berechtigt zum Fliegen mit Flugauftrag bis max. 100 m Höhendifferenz
  • Im Flachland: Zehn Tandem-Flüge mit 700m Flughöhe mit Fluglehrer in der Startart UL-Schlepp. Langsam- und Schnellflug, Kurven und Achten, und eine gute und sichere Landeeinteilung. Kein L-Schein möglich.

L-Schein und/oder  Höhenflugausweis:

L-Schein

Höhenflugausweis
Nach der Grundausbildung kann durch flugschulinterne Prüfung der Höhenflugausweis erlangt werden. Der Höhenflugausweis ist quasi ein schriftlicher, geländebezogener Flugauftrag der Flugschule.
Voraussetzung: vollständige Theorieausbildung zur A-Lizenz und Grundausbildung oder L-Schein.
Im Flachland: Für den HöhenflugausweisStartarten Windenschleppstart oder UL-Schleppstart muss zusätzlich die vollständige Einweisung in die jeweilige Startarten absolviert werden.
Mindestens 10 Höhenflüge als Alleinflüge unter Aufsicht und Anleitung eines Fluglehrers
Das ist ein schriftlicher, geländebezogener Flugauftrag der Flugschule.

(B) Höhenausbildung:10 Alleinflüge am UL plus 20 Windenschlepps

Für den A-Schein muss man eine theoretische und praktische Prüfung ablegen
Theorie: 20 Unterrichtsstunden zu je 45 Minuten in den Sachgebieten: Luftrecht, Meteorologie, Technik, Verhalten in besonderen Fällen.

Praxis:

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